Das erste Ziel im zweiten Mammutjahr hieß Leipzig. Eine Stadt, die ich noch nicht kannte. Ich kann schon mal vorwegnehmen, Leipzig ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Los ging es am 06. März um 11:00 Uhr vom Hauptbahnhof in Münster zunächst in Richtung Bremen. Dann ging es weiter in Richtung Leipzig. Wir kamen ein wenig verspätet in Leipzig an, die Verspätung war aber zu verkraften. Übernachtet wurde im Motel One Leipzig-Nikolaikirche, ein wirklich zentrales Hotel nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt und an sich direkt in der Innenstadt, die einfach prächtig ist. Abends ging es eben in dieselbe, ein Köstritzer im Barfusz rundete den Abend ab.
Am Samstagmorgen ging es nach einem reichhaltigem Frühstück bereits um 8 Uhr Richtung Galopprennbahn Scheibenholz. Um 9:30 Uhr fiel der Startschuss. Es ging recht schnell in die ländliche Gegend von Leipzig mit viel Wald und Wasser. Es ging an der Elster und am Cospudener See entlang nach Markleeberg wo im Kees'scher Park nach 9,3 km der erste Verpflegungspunkt erreicht wurde. Leider war es dort sehr voll und es hieß sich anzustellen.
Nach einer längeren Pause ging es weiter. Wieder kam die schöne Natur rund um Leipzig zum Vorschein. Es ging vom Waldsee Lauer durch den Elster-Pleiße-Auwald unter Anderem an einem Wildschweingehege vorbei. Anschließend ging es durch Dölitz und Lössnitz am Bruno-Plache-Stadion vorbei in Richtung Zentrum-Südost, wo zunächst das Völkerschlachtdenkmal passiert und an der Straße des 18. Oktober bei km 23,3 die zweite Rast gemacht wurde.
Nach einer Stärkung ging es auf die letzten 6,7 km. Die letzten Kilometer waren sehr asphalthaltig, denn es ging durch das Zentrum-Süd in Richtung Galopprennbahn. Leider hatte ich mir in der Zwischenzeit zwei Blasen geholt, die das Laufen erschwerten. Nachdem der Johannapark durchquert und der Clara-Zetkin-Park erreicht wurde, war das Ziel zum Greifen nah. Nach 6 Stunden und 47 Minuten ging es schlussendlich durch das Ziel und die Medaille, das Siegerbändchen und die Urkunde wurden in Empfang genommen wie auch das Siegerbier, ein Alpodaer Premium Pils. Zurück im Hotel war Entspannung angesagt, ein Ur-Kostritzer durfte aber nicht fehlen.
Morgens ging es nach einer Stärkung am Frühstücksbuffet noch kurz in die Stadt. Das Ziel war unter Anderem der Augustusplatz, die Oper, der Mendebrunnen und die Thomaskirche. Die Nikolaikirche konnten wir aufgrund eines Gottesdienstes leider nicht besichtigen.
Um 12:41 Uhr ging der Zug in Richtung Heimat. Um 18:22 Uhr hatten wir Münster erreicht und wir konnten auf ein wirklich schönes Wochenende zurückblicken.


